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sifa lanciert «Edelweiss-Aktion»

BLAULICHT vom 13. April 2015

Das sifa-Blaulicht dokumentiert exklusiv Fälle von Kriminalität und Gewalt sowie deren Behandlung durch Gerichte und Behörden.

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FLAGGE ZEIGEN GEGEN KRIMINELLE BALKAN-MACHOS!

Von Anian Liebrand, sifa

Sie beschimpfen, demütigen und unterdrücken unsere Mädchen an Schulen: Sich in kriminellem Ausmass machohaft gebärdende Jugend-Rüpel, meist balkanstämmig. Obwohl sich die hauptsächlich einwanderungsbedingten Probleme seit Jahren zuspitzen, zeigen sich die verantwortlichen Schulbehörden macht- und ratlos. Die betroffenen Mädchen sind vielerorts auf sich alleine gestellt und Belästigungen aller Art weitgehend schutzlos ausgeliefert. Das Ausmass dieser bedrohlichen Kriminalität ist statistisch bislang nirgends erfasst, ruft aber dringend nach Sanktionen. Unsere Rechtsordnung gilt bedingungslos für alle. Gerade junge Delinquenten müssen die Grenzen ihres Handelns aufgezeigt bekommen.

Was an vielen Schweizer Schulen mittlerweile trauriger Alltag ist, katapultierte die bemerkenswerte Berichterstattung der «SonntagsZeitung» vom 22. März 2015 für alle verständlich in die öffentliche Wahrnehmung. Auf Schulhöfen und Pausenplätzen werden Mädchen von jungen Machos, oft «mit Migrationshintergrund», systematisch gedemütigt und schikaniert. Am Laufmeter müssen sie herablassende Kommentare und Beschimpfungen über sich ergehen lassen oder werden gegen ihren Willen begrabscht, bis hin zur sexuellen Belästigung. «Schlampe», «elende Schweizer-Hure», «Gib mir einen Blowjob» gehört noch zur einigermassen «milderen» Umgangssprache, wie sie an gewissen hiesigen Schulen heute Realität ist.

Eine Lehrerin, die an Schulen Selbstverteidigungskurse gibt, berichtet der «SonntagsZeitung», dass den Mädchen richtiggehend bewusst gemacht werden müsse, dass sie «etwas wert» sind und sich wehren dürfen. Sie liess die Schimpfwörter, mit denen die Mädchen eingedeckt werden, von diesen aufschreiben. Was sie zu lesen erhalten habe, sei teils derart grob gewesen, dass es ihr darob die Sprache verschlagen habe. Mädchen würden oftmals gegen ihren Willen angefasst: Zwischen den Beinen, am Hintern, an den Brüsten. Im Zeitalter der zunehmend verfügbaren Gewalt-Pornographie mehren sich zudem die Fälle, wo Mädchen psychisch unter Druck gesetzt und genötigt werden, von sich Nacktfotos mit dem Handy aufzunehmen und zu verschicken oder Jungs oral zu befriedigen. Nicht selten gipfelt die sexuelle Unterdrückung gar in Vergewaltigungen, zuweilen durch ganze Gruppen. Was mit primitiven Sprüchen und ersten Übergriffen seinen Anfang nimmt, mündet in den Zwang zu sexuellen Handlungen.

So weit sind wir schon: Es müssen offenbar eigens Kurse durchgeführt werden mit dem Ziel, Mädchen an ihr Selbstwertgefühl zu erinnern. Eine Ostschweizer Oberstufen-Lehrerin sagt zur «SonntagsZeitung», dass sie seit einiger Zeit das Erstarken einer Machokultur in den Schulen beobachte. Darunter litten nicht nur Mädchen, sondern auch Jungen. Diese sähen sich einem starken Gruppendruck ausgesetzt, der sie dazu bringe, sich an Diskriminierungen zu beteiligen – mitunter aus Angst, als schwul verlacht zu werden. Dabei handle es sich hauptsächlich um ein Migrationsproblem, auch wenn dies nicht gerne gehört werde. Vor allem ausgeübt von Burschen aus bildungsfernen Schichten, speziell aus Familien vom Balkan, die zu Hause ein überholtes Rollenmuster erlebten und dieses in die Schule mitbrächten. Ein Schulleiter aus der Ostschweiz ergänzt, dass «dieses übersteigerte Macho-Gehabe» Alltag sei. «Je tiefer das Niveau, desto ausgeprägter ist das patriarchale Denken.» Daheim würden die Kinder lernen, dass die Mutter nichts wert sei – was sich danach in der Schule im Umgang mit den Mädchen niederschlage.

Pikant dabei: Mädchen, die in der Schule gedemütigt, bedroht und schikaniert werden, können sich nur selbst wehren – das Gesetz hilft ihnen kaum. Der renommierte Strafrechtler Martin Killias sagte zu «20 Minuten», dass eine Anzeige wegen Drohung oder Tätlichkeit nicht lohnenswert sei, «weil ohnehin nichts passiert». Entsprechend sind die allermeisten Fälle krimineller Mädchen-Unterdrückung strafrechtlich und statistisch nicht erfasst. Die Dunkelziffer ist hoch.

Es ist zu präzisieren, dass es sich beim bedenklichen Phänomen der Macho-Jugendlichen nicht bloss um bedauerliche Unflätigkeiten einer Minderheit handelt. Es geht um schwerwiegende kriminelle Akte, die in aller Form zu ahnden sind.
Ein Detail am Rande: Hätten bürgerliche Politiker solche Missstände in ähnlicher Art und Weise wie die «SonntagsZeitung» geschildert – sie hätten vermutlich eine Rassismusklage riskiert.

Kriminalitätsstatistik in schiefem Licht

Ende März machte die freudig herausposaunte Schlagzeile die Runde, dass die Bundes-Statistiker im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr einen Kriminalitätsrückgang feststellten. Die Zahl der Delikte laut Strafgesetzbuch sei um 8,5 Prozent gesunken, auf noch 526’066. Rückgängig war auch – wenngleich auf hohem Niveau – die Zahl der Einbrüche (neu: 52’338). Die Zahl der vollendeten Tötungsdelikte sank auf 41. Dass aber auch die Zahl der angezeigten Sexualdelikte um ganze 10 Prozent (auf 6‘484) zurückgegangen sein soll, lässt die Fragwürdigkeit der Kriminalitätsstatistik und ihrer Macher deutlich werden: Was an den Schulen in Form hier beschriebener «Teenie-Macho»-Gewalt passiert, ist bis heute in keiner Statistik berücksichtigt. Es kam weder zu Anklagen noch zu Verurteilungen – also auch zu keinem Eintrag in die Statistik. Auf diese Weise lässt sich der angebliche «Kriminalitäts-Rückgang» natürlich einfach «nachweisen».

Heinz Buschkowsky, SPD-Bürgermeister von Berlin-Neukölln, bringt in seinem neuen Buch «Die andere Gesellschaft» das Dilemma treffend auf den Punkt: «Je gescheiter Theoretiker argumentieren, desto ungelöster bleiben die Probleme.»

Die sifa fordert:

– Sexuell motivierte Übergriffe und Gewalt an Schulen, begangen hauptsächlich von jungen Migranten aus dem Balkan, sind strikte zu ahnden. Für Mädchen sind an Schulen Anlaufstellen zur anonymisierten Meldung von ihnen widerfahrenen Belästigungen einzurichten.

– Eltern der Täter sind zusammen mit ihren fehlbaren Sprösslingen vor die Schulleitungen zu zitieren. Sie sind zu verwarnen. Wer keine Einsicht zeigt, erhält keine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung.

– Rechtlich verurteilte gewalttätige Balkan-Machos sind nach dem Inhalt der vom Volk angenommenen Ausschaffungsinitiative aus der Schweiz auszuweisen.

Ein weiteres Negativbeispiel unbegreiflicher Tolerierung nicht akzeptablen Verhaltens lieferte vor kurzem die Volksschule Willisau/LU. Es kam dort zu Auseinandersetzungen zwischen Schweizer und albanischen Schülern. Nachdem albanische Schüler mit dem albanisch-nationalistischen Doppeladler-Symbol bewusst provoziert hatten, reagierten die einheimischen Schüler mit dem Tragen von Edelweiss-Hemden. Ein Lehrer reagierte mit dem Verbot der Edelweiss-Hemden, die als «provokativ, diskriminierend und rassistisch» taxiert wurden. Das Willisauer Edelweiss-Verbot ist allerdings kein Einzelfall. Die sifa hat Kenntnis von mehreren Fällen, wo Schweizer Schülerinnen und Schülern in der Vergangenheit das Tragen von Schweizer Kreuz-T-Shirts als angebliche Provokation untersagt wurde.

Glücklickerweise erwächst dem Überhandnehmen importierter Macho-Kultur neuerdings sichtbarer Widerstand. Alarmiert von der erschreckenden Tendenz, dass das Treiben der Balkan-Machos nicht geahndet wird, stattdessen aber Schweizer Symbole wie das Edelweiss-Hemd verboten werden, haben unzählige junge Leute, darunter viele Schülerinnen und Schüler, nach einem von der sifa verbreiteten Aufruf «Flagge gezeigt» und gingen in Edelweiss-Hemden zur Schule oder zur Arbeit. Die sifa wird eine Auswahl uns zugesandter Fotos in der Extra-Ausgabe ihres Bulletins anfangs Mai 2015 veröffentlichen.

Quelle der Bilder: Facebook-Album «Zeig au du Edelwiiss!»

Die sifa gewinnt an Durchschlagskraft

Die Vorstandsmitglieder der sifa – ausnahmslos konfrontiert mit zahlreichen, überlegtes Handeln erfordernden politischen Herausforderungen – mussten im vergangenen Jahr bezüglich sifa-Aktivitäten vorübergehend etwas kürzer treten. Die traditionellen sifa-Veranstaltungen gelangten zwar wie jedes Jahr zur Durchführung. Für grössere Aktionen fehlte indessen die Zeit.

Diese «Zwangspause» geht jetzt zu Ende. Per 1. März 2015 verstärkte Anian Liebrand die sifa-Geschäftsstelle. Damit sind alle Voraussetzungen gegeben, dass die sifa überlegt und gezielt Einfluss nehmen kann auf Fragen und Missstände bezüglich Sicherheit der Schweiz.

Mit gezielten Aktionen will die sifa Vandalismus, Kriminalität, Sozial- und Asylmissbrauch nicht bloss mit Worten kritisieren, sie will vielmehr mit Taten zur Behebung offensichtlicher Fehlentwicklungen beitragen.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

Präsident Andreas Glarner, Grossrat, Oberwil-Lieli
Geschäfsleiter Ulrich Schlüer, Flaach

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