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Blaulicht

Wer Polizisten attackiert, ist mit Gefängnis zu bestrafen!

Bundesrätin Simonetta Sommaruga präsentierte am heutigen 25. April 2018 den Inhalt der geplanten Strafrechts-Revision. Klar nicht zufrieden ist die Vereinigung sifa – SICHERHEIT FÜR ALLE mit der angekündigten Schein-Verschärfung im Bereich “Gewalt und Drohung gegen Beamte”. Die Mindeststrafe von 30 auf 120 Tagessätze zu erhöhen, reicht längst nicht aus. Wer einen Polizisten angreift, muss die volle härte des Gesetzes zu spüren bekommen: Wir fordern eine unbedingte Mindest-Freiheitsstrafe.

Die polizeilich registrierten Straftaten im Bereich «Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte» haben sich laut der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik besorgniserregend entwickelt. Im Vergleich zum Vorjahr haben sie um über 12 Prozent auf 3‘102 (zumeist gegen Polizeibeamte gerichtete) Straftaten erneut zugenommen – was mehr als acht Straftaten pro Tag entspricht. Die Gewalt gegen Polizeibeamte hat alarmierende Ausmasse angenommen. Heute gehört es zur traurigen Realität, dass fast jeder dritte Polizeibeamte in seinem beruflichen Alltag einmal Opfer von körperlicher Gewalt wird.

Deshalb fordert die sifa:

  • Im Interesse eines funktionierenden Rechtsstaates muss jeder gewalttätige Angriff auf Polizeibeamte, auf Angehörige der Feuerwehr, auf Sanitäterinnen und Sanitäter – der zu einer Verletzung führt oder eine solche in Kauf nimmt – zwingend eine unbedingte Freiheitsstrafe zur Folge haben.

Interessant ist im Übrigen auch die Ankündigung, harte Strafen beim Straftatbestand “Weibliche Genitalverstümmelung” (StGB Art. 124) festzusetzen. Was soll das nützen, wenn doch in den letzten fünf Jahren kein einziger Verstoss polizeilich registriert wurde, obwohl von rund 15’000 Betroffenen in der Schweiz ausgegangen wird?

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sifa-Resolution «Polizeibeamten den Rücken stärken»

Anlässlich der 13. sifa-Wintertagung vom 3. März 2018 verabschiedeten die über 100 Versammlungsteilnehmer eine vom sifa-Vorstand erarbeitete Resolution, welche den Polizeibeamten den Rücken stärkt und sorgfältig erarbeitete sowie sofort umsetzbare Massnahmen aufführt, um gerechtes Handeln gegen Kriminalität in unserem Land konsequent durchzusetzen.

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sifa lanciert «Liste der Schande»

Bandenmässig verübte Gewalt stellt in der Schweiz eine der stärksten Bedrohungen für die öffentliche Sicherheit dar. Um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, dokumentiert die sifa auf der Webseite www.vorfall.ch ab sofort schwerwiegende Vorfälle und fordert die Bevölkerung zur Mithilfe auf.

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«Kranke Justiz» «zwingt» die sifa zur Löschung von Nutzer-Kommentaren!

Am 19. Oktober 2017 publizierte die sifa ein Video, das zeigt, wie mehrere Dunkelhäutige – offensichtlich afrikanischstämmig – am Bahnhof Delémont einen Jugendlichen attackieren. Sie bedrängen ihn, schubsen ihn vorerst, werfen ihn schliesslich zu Boden. Der Jugendliche schlägt rücklings auf dem Beton- oder Asphaltboden auf.

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sifa fordert Selbstverteidigungs-Kurse an Schulen

BLAULICHT vom 10. Oktober 2016

Das sifa-Blaulicht dokumentiert exklusiv Fälle von Kriminalität und Gewalt sowie deren Behandlung durch Gerichte und Behörden.

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Zum Schutz unserer Jugend

SIFA FORDERT SELBSTVERTEIDIGUNGS-KURSE AN SCHWEIZER SCHULEN

von Anian Liebrand, Vorstandsmitglied sifa – SICHERHEIT FÜR ALLE

An den Schulen des Kantons Genf werden künftig Kurse zum Thema Selbstverteidigung angeboten. «Ein in diesen Zeiten richtiges Angebot, das auch in anderen Kantonen nachahmenswert ist», findet die Vereinigung sifa – SICHERHEIT FÜR ALLE.

Die Einführung von Selbstverteidigungskursen geht auf einen Vorstoss von SVP-Grossrat Stéphane Florey zurück, der eine Mehrheit des Grossen Rates überzeugte. Die Kurse richten sich an Schüler jeden Alters, sollen aber vor allem Oberstufenschüler ansprechen. Die Schüler können sie in ihrer Freizeit besuchen und müssen für einen Teil der Kosten selber aufkommen.

«Wir wollen den Kindern und Jugendlichen ihr Selbstvertrauen zurückgeben», sagt Stéphane Florey. Die Kurse sollten den Schülern helfen, «in schwierigen Situationen richtig zu reagieren, ohne sich physisch verteidigen zu müssen.»
Zu viele Schüler kämen heute mit einer Angst im Bauch in die Schule und trauten sich nicht zu, sich gegen allfällige Übergriffe zu wehren.

Die sifa begrüsst den Entscheid des Genfer Parlaments, im Bereich der Selbstverteidigung schweizweit eine Vorreiterrolle zu übernehmen. Jungen Menschen den Zugang zu solchen Angeboten zu erleichtern und flächendeckend zu sensibilisieren, ist ein wertvoller Beitrag sowohl für deren Persönlichkeitsbildung als auch für die private und öffentliche Sicherheit.

Sinnvoll für Mädchen und Knaben
Professionell angebotene Selbstverteidigungskurse stärken die Kompetenzen junger Menschen im Umgang mit Gewalt und in Extremsituationen, wie sie im Alltag leider immer wieder vorkommen können. Bei richtiger Anwendung schärfen Sie das Bewusstsein, Konflikte friedlich zu lösen und notfalls auch seinen Mitmenschen bei Bedrohungen situationsgerecht zu helfen – was sinnvoll für Mädchen wie auch für Knaben ist. Das sieht auch der Präsident des Schweizerischen Lehrerverbands Beat W. Zemp so: «Dass die Volksschule den Lead übernimmt und den Schülern im Quartier Kurse anbietet, finde ich eine gute Sache», sagte er zu «20 Minuten».

sifa wird aktiv!
Die Vereinigung sifa – SICHERHEIT FÜR ALLE verfolgt seit ihrem Bestehen den Zweck, Aktivitäten zu entfalten, die sich gegen die Kriminalität in all ihren Erscheinungsformen wenden. Die sifa nimmt nachdrücklich politischen Einfluss auf allen Ebenen, fördert die öffentliche Meinungsbildung und unterstützt die öffentlichen Sicherheitsorgane bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben.

So arbeitet die sifa darauf hin, dass auch in anderen Kantonen Schulangebote von Selbstverteidigungskursen geprüft werden. Die sifa steht in engem Kontakt mit etlichen befreundeten Kantonsparlamentariern, um – dem Beispiel Genf folgend – weitere handfeste Vorstösse auszuarbeiten.

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