AKTUELL

 BLAULICHT

 SIFA BULLETIN

 MEDIEN

 ÜBER UNS

Vorstand

Statuten

sifa Mitglied werden

 MITGLIED WERDEN

 SPENDEN

 LINKS

Allgemein:

Startseite

Kontakt

Impressum


Härter anpacken!

sifa-Manifest gegen Jugendgewalt und Jugendkriminalität

Seit Jahrzehnten propagieren insbesondere die Medien «Laisser-faire» als einzig akzeptables «Erziehungs-Rezept». Autorität, besonders auch elterliche Autorität wurde systematisch untergraben – Anti-Autorität zum Kult erhoben.

Jegliche Forderung nach Leistung, jeder Aufruf zu Ordnung und Anstand wurden als Repression verunglimpft. Heerscharen von Sozialfunktionären wurden als Toleranz-Prediger eingestellt. Deren Gemeinplätze füllen inzwischen Bände. Aber die Gewalt hält immer bedrohlicher Einzug in der Jugendszene.

Erbe der Achtundsechziger

Die Ideologie des Laisser-faire infizierte auch die Politik: Tatenlosigkeit angesichts zunehmendem Rauschgiftkonsum, Tatenlosigkeit gegenüber Schmierereien und andern Vandalenakten, Tatenlosigkeit angesichts grassierendem Asylmissbrauch unterminieren das Vertrauen in die Ordnungskraft des Staates und schufen den Nährboden für die sich ausbreitende Faustrechts-Mentalität. Ordnungskräfte, die sich dem Trend entgegenstemmen, werden pauschal der Repression beschuldigt, nicht selten niederträchtig als «Bullen» beschimpft.

Diese Fehlentwicklung von geradezu tragischem Ausmass ist keineswegs als Naturereignis über die Menschheit hereingebrochen. Sie ist verschuldet – von sehr bewusst vorgehenden Drahtziehern einerseits, von gedankenlos vermeintlichem Zeitgeist Nachtrottenden andererseits. Unordnung, Unrat, mutwillige Beschädigungen verunstalten öffentliche Gebäude, Busse, Trams und Züge. Die Gewalt eskaliert auf den Schulhöfen. Gewaltexzesse bis hin zu tödlichen Abrechnungsdelikten zwischen rivalisierenden Jugendbanden greifen um sich. Die Jugendkriminalität verzeichnet dramatisches Wachstum: Das ist das Erbe, das uns die Achtundsechziger, die Ideologen der Autoritätsvernichtung hinterlassen haben.

Funktionäre – Ersatz für Autorität?

Die – von den Achtundsechzigern vielfach unterwanderten – Behörden reagieren hilflospassiv: Zwar engagieren sie Aberhunderte von «Jugendlichen- und Kinderfunktionären», die sich mit unzähligen Berichten und Studien an Steuergeldern gütlich tun. Der zunehmenden Gewalt aber stehen sie fassungslos gegenüber. Zwar werden unter Millionenaufwand «Schulreformen» ausgeheckt, welche angeblich auch die «Erziehung zur Gewaltlosigkeit» garantieren sollen. In Wahrheit haben diese Reformen vor allem bewirkt, dass Forderungen nach Leistung als Repression verunglimpft und Autorität durch allgemeines Palaver ersetzt wurden, womit die Orientierungslosigkeit der Jugend weiter genährt, ihrer Verwahrlosung weiter Vorschub geleistet wurde und wird.

Sogar die Armee, wichtigstes Sicherheitsinstrument des Staates, reagiert auf wiederholte handgreifliche Angriffe (meist ausländischer) Gewalttäter auf uniformierte Soldaten hilflos, ja drückebergerisch: Die Soldaten müssten, meint die Armeeleitung, wenn nötig eben Klage einreichen gegen die Täter; die längst erhobene Forderung, Angriffe auf Soldaten zu Offizialdelikten zu erklären, welche der Staat von sich aus konsequent verfolgt und streng bestraft, stossen im VBS auf völlig taube Ohren. Entsprechend verliert die Armee ihr Fundament an Glaubwürdigkeit.

Angesichts dieser beklagenswerten Alltagsrealität fordert die sifa:

Die Eltern haften

Konsequente Bestrafung

Null-Toleranz

Arbeit als Strafe


>>
zurück

sifa - SICHERHEIT FÜR ALLE! - Postfach 54 - 8416 Flaach - Tel. 052 301 31 00 - info@sifa-schweiz.ch